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Spitzenmedizin, Innovationskraft und Wettbewerbsstärke

Die Gruppe der kirchlichen Krankenhäuser ist eine tragende Säule in der Patientenversorgung. Das Profil kirchlicher Krankenhäuser und ihre Wirtschaftsethik setzen einen eigenen Akzent, so die Schlussfolgerung der Prognos Studie, die 2009 in Auftrag gegeben wurde. 

Im Fazit „10 mal Mehrwert: Kirchliche Krankenhäuser sind…“ wird ein Bogen von innovativer und moderner Spitzenmedizin über gesellschaftliches Engagement und die Wahrnehmung des Ausbildungsauftrags zu systematischer Vernetzung und effizienter Betriebsführung auf solider wirtschaftlicher Basis geschlagen.  Eine umfassende, ganzheitliche Versorgung der Bevölkerung aus einer Hand wird nicht zuletzt durch die kirchlichen Träger im Rahmen von Diakonie und Caritas- gewährleistet. Die Studie basiert neben der Auswertung von Studien und Statistiken auf Interviews mit Fachleuten aus Politik und Ärzteschaft sowie der Kostenträger einerseits und mit Trägervertretern andererseits. Auch unter den gegebenen Bedingungen des Gesundheitsmarktes bleiben die kirchlichen Krankenhäuser eine tragende Säule für die Gesundheitsversorgung.

Stabile Markanteile kirchlicher Krankenhäuser

Auch wenn die Rahmenbedingungen für alle Krankenhausträger auf den ersten Blick die gleichen sind, so reagiert das Management darauf unterscheidlich, nicht zuletzt abhängig vom Profil des Trägers. Ebenso sind die Krankenhäuser von den Konsequenzen politischer Entscheidungen unterschiedlich betroffen. Zentrale Aussage der vorliegenden Studie: Die kirchlichen Krankenhäuser kommen mit den massiven Veränderungen im Gesundheitswesen offensichtlich gut zurecht und haben sich erfolgreich darauf eingestellt. Sie haben ihren Marktanteil von rund 33 % allen Unkenrufen zum Trotz gehalten und qualitativ ausgebaut. Worin liegt das Erfolgsgeheimnis: Christliche Krankenhäuser verbinden unternehmerisches Handeln und diakonisches Ethos, das allen Prozessen im Krankenhaus Profil gibt. Es werden Chancen in träger- und sektorenübergreifender Vernetzung genutzt, trotz bestehender Trennschärfe zwischen dem stationären und dem ambulanten Bereich im Gesundheitswesen.

Reputation kirchlicher Krankenhäuser – wofür wir stehen

Kirchliche Krankenhäuser haben einen guten Ruf bei den Patienten zu verlieren. Deshalb setzen wir alles daran, in der persönlichen Zuwendung und Begleitung von kranken und sterbenden Menschen keine Abstriche zu machen, sondern weiterhin Maßstäbe zu setzen. Konsequenterweise setzen wir uns auch auf politischer Ebene für Rahmenbedingungen ein, die eine humane, ganzheitliche und umfassende Versorgung der Menschen ermöglichen.

Ausblick

Die beiden Fachverbände, DEKV und KKVD möchten ihre politischen Vorschläge mit einer systematischen Darstellung ihrer Mitgliedseinrichtungen untermauern und deren Profil in der politischen und öffentlichen Diskussion schärfen. Insbesondere sei bei der Ausgestaltung sowohl von Rahmenbedingungen in der Gesundheitspolitik als auch bei konkreten Entscheidungen eine hohe Transparenz über die Stärken, Profile und Besonderheiten der Anbieter im Krankenhauswesen notwendige Voraussetzung.

Um die Daten zu aktualisieren, sind regelmäßige Reports unter Mitwirkung alle Mitglieder geplant. Was halten Sie davon?

 
 

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Datum

eingestellt: 17.10.11